Feierstunde für ein "Schmuckstück"

Kleinfeld-Fußballplatz offiziell in Betrieb - Rückblick auf 16-monatige Planungs- und Bauphase

Quelle: Der Neue Tag (www.oberpfalznetz.de)

Eröffnung Raiffeisen Kids Arena

Mit dem Durchschneiden eines weiß-blauen Bandes wurde die neue "Soccer-Arena" offiziell für den Spielbetrieb freigegeben. Unser Bild zeigt: (von links) BLSV-Kreisvorsitzenden Ernst Werner, Bürgermeister Fritz Fürk, Thomas Keck und Direktor Herbert Meier von der Raiffeisenbank sowie SC-Vorsitzenden Gerhard Lindner.

 

"Heute ist ein besonderer Tag für die Gemeinde und den Sportclub. Ein Anziehungs- und Treffpunkt für Kinder und Jugendliche, ein Schmuckstück, das den Mädchen und Buben Spaß macht, ist Wirklichkeit geworden." Mit diesen Worten hieß Gerhard Lindner, der Vorsitzende des Sportclubs, die Gäste auf dem neu geschaffenen Kleinfeld-Fußballplatz willkommen.

 

Zahlreiche Ehrengäste und Sportbegeisterte waren gekommen, um bei der Segnung und offiziellen Inbetriebnahme der "Raiffeisen Kids Arena" dabei zu sein. Die Segnung nahmen Pfarrer i. R. Helmut Süß und Pfarrer Dr. André Fischer vor.

Lindner berichtete, dass der Vorstand vor 16 Monaten erstmals ernsthaft über dieses Projekt nachgedacht habe. Die Möglichkeit, über Bandenwerbung das Vorhaben zu finanzieren, sei der wichtigste Baustein im Finanzierungskonzept gewesen.

Das Spielfeld sei zudem in 266 Felder aufgeteilt worden. Diese seien symbolisch für je 30 Euro verkauft worden: Etwa 70 Prozent davon übrigens über das Internet, informierte der SC-Vorsitzende. Groß sei die Freude gewesen, als der Bayerische Landessportverband zugesichert habe, den Bau mit 20 Prozent zu fördern. Des Weiteren habe auf Vermittlung des damaligen Direktors Peter Nürnberger die Raiffeisenbank einen großzügigen finanziellen Beitrag geleistet, was sich im Namen des Platzes widerspiegele.

Bei der Suche nach einem geeigneten Standort sei er an die Gemeinde herangetreten, blickte Lindner zurück. Dieser Schritt sei bahnbrechend gewesen: Die Kommune habe sofort ihre Hilfe zugesichert. "Fritz, ohne dich und ohne deinen Einsatz würde es diese Anlage heute nicht geben", sagte er an Bürgermeister Fritz Fürk gewandt.

 

Dank an freiwillige Helfer

Was derzeit noch fehle, seien eine Flutlichtanlage sowie eine Webcam, die Bilder vom Kleinspielfeld auf die Internetseite des SC übertrage. Dies habe den Vorteil, dass die Kinder und Jugendlichen sehen könnten, ob ihre Freunde spielen beziehungsweise ob das Spielfeld frei sei. Die Eltern wiederum könnten live beobachten, wo sich ihr Nachwuchs aufhalte. Zudem schrecke eine Webcam Vandalen ab, sagte der Vorsitzende. Er dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass das Projekt verwirklicht wurde. Sein Dank galt auch den vielen freiwilligen Helfern. Namentlich nannte er Christian Stingl, Hans Hafner, Christian Rauch und Gerd Zimmermann.
 

Lob für den Vorstand

Bürgermeister Fritz Fürk stellte heraus, dass die Anlage allen modernen Ansprüchen genüge. Es habe sich gelohnt, dass der Sportclub sorgfältig geplant und beim Bau einen langen Atem bewiesen habe. Die SC-Mitglieder, die Gemeinderäte und auch er als Bürgermeister seien hinter dem Vorhaben gestanden, und jeder habe es auf seine Weise unterstützt.

 

Fürk lobte den gesamten Vorstand des Sportclubs, allen voran Gerhard Lindner, der mit großem Elan, viel Kreativität und Überzeugungskraft zu Werke gegangen sei. Der Bürgermeister gratulierte dem SC zu der neuen Anlage und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese mit viel Erfolg genutzt werden und sich schnell zum sportlichen Mittelpunkt auf dem weitläufigen Sportgelände entwickeln möge. An Gerhard Lindner überreichte Fürk namens der Gemeinde eine finanzielle Zuwendung.

Pfarrer i. R. Helmut Süß und Pfarrer Dr. André Fischer
Pfarrer i. R. Helmut Süß und Pfarrer Dr. André Fischer bei der Segnung der Raiffeisen Kids Arena